Kredit für den Hauskauf

Als Kredit für den Hauskauf bieten viele Banken klassische Immobilienkredite an. Diese haben eine besonders lange Laufzeit und werden über 30 Jahre und mehr zurückgezahlt. In der Regel finanzieren die Banken über den Immobilienkredit zwischen 60 und 80 Prozent des Kaufpreises. Einen Teil müssen die Hauskäufer also Eigenkapital mitbringen. Je weniger Kredit benötigt wird, desto besser ist der Zinssatz. Einige Banken finanzieren auch den kompletten Kaufpreis. Allerdings muss bei einer 100 Prozent-Finanzierung die Bonität besonders gut sein. Bei einer 80 Prozent- oder 100 Prozent-Finanzierung sind die Zinskonditionen durch Zinsaufschlähe höher als bei einer 60 Prozent-Finanzierung.

Der Kredit für den Hauskauf wird über eine Grundschuld abgesichert, die zu Gunsten der Finanzierungsbank in das Grundbuch eingetragen wird. Die Finanzierungsbank hat damit die Möglichkeit, das Grundstück und das Haus versteigern zu lassen, wenn der Kredit nicht mehr getilgt werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit, den Kredit durch eine Risikolebensversicherung abzusichern. Im Todesfall des Versicherten wird der Kredit durch die ausgezahlte Versicherungssumme getilgt.

Bei der Anbietersuche sollten Käufer besonders auf die Festzinsdauer achten. Die günstigen Zinsen eines Immobilienkredites können sich Hauskäufer dadurch längerfristig sichern. Zum einen lässt sich die monatliche Kreditbelastung für mehrere Jahre fest kalkulieren und gleichzeitig sind Immobilienkäufer vor Zinssteigerungen sicher. Von den Banken werden Immobilienkredite mit festen Zinsen für 3, 5, 10 oder 15 Jahre bzw. 25 Jahre angeboten. Nach dem Auslaufen der festen Zinsen können Hauskäufer mit der Bank eine Anschlussfinanzierung abschließen oder über eine andere Bank zu den dann geltenden Zinsen umschulden. Mit der Bank können auch variable Konditionen vereinbart werden. Das ist sinnvoll in Zeiten sinkender Zinsen.

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